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Führungswechsel – Neuer Präsident und „Vize“
Jahreshauptversammlung 2004 der SOMA-Abteilung
bei Heinz & Renate Röder am 26.März 2004
Unter dem
Motto „Leberkäse und Kaddoffelsalaaad“ fand die diesjährige
Jahreshauptversammlung der SOMA-Mannschaft des BSC 1899
Offenbach statt. Sportkamerad und Erfolgstrainer Heinz Röder
hatte sich bei der Skifreizeit in Serfaus dazu hinreißen lassen,
die Feierlichkeiten auszurichten – nichts ahnend was ihn erwarten
würde.
So fanden sich im Röderschen Partykeller dann auch fast die
komplette aktive SOMA-Mannschaft und viele passive Mitglieder
ein. Besonders interessierte die Bildergalerie mit vielen
Mannschaftsfotos auf der einige Sportkameraden mit voller
Haarpracht und austrainierter Figur fast nicht wieder zu
erkennen
waren.

Bei der Bemessung der benötigten Mengen Leberkäse und Baguette
ist den Verantwortlichen leider ein kleiner Fehler unterlaufen.
Viele Sportkameraden kamen – in Erinnerung an die letztjährige
JHV - völlig ausgehungert nach Mühlheim. So war das „Büffet“ in
kürzester Zeit abgeräumt. Vereinzelt kam es zu Fällen von
„Mundraub“ als Teller mit 3 Scheiben Leberkäse gesichtet wurden.
Mit der zweiten Ladung Leberkäse konnten allerdings die Gemüter
wieder beruhigt werden. Brot blieb allerdings den ganzen Abend
lang Mangelware.
Den offiziellen Teil eröffnete Günther Schmidkunz als
Vorsitzender mit
dem Jahresbericht. Für die Sportliche Leitung
übernahm Manfred Kienberger den Bericht. Auf die
meisten Einsätze (19!) kam demnach Günter „die Locke“ Hessler
(böse Stimmen behaupten er spiele nur noch wegen der
Statistik...) eng gefolgt von unserem litauischen
Nationalspieler Vitas Masiulis (18) und dem russischen (Wetter-)
Techniker Dmitri Mironov (17). Als Spitzenreiter der
Torstatistik erwies sich wieder einmal Andreas „Klicker“ Hofmann
mit 31 Treffern.
Dem Kassenbericht des Kassierers Rainer Arnold zufolge
ist es gelungen, dank diverser Einkäufe unseres Manager
Thomas Elsässer, den Kassenbestand des Vorjahrs deutlich zu
reduzieren.
Nach der Entlastung des Vorstandes wäre es bereits fast bei der
Wahl des Wahlleiters für die anstehenden Neuwahlen zu einer
Kampfabstimmung (Hammelsprung) gekommen, doch Vero Schumacher
verzichtete diplomatisch und Hans Baumeister übernahm das
Amt des Wahlleiters.
Unter vehementen Protesten von Peter Sand wurde Bernd
Rügner als neuer
Abteilungsleiter „Präsident“ der SOMA
gewählt. Allerdings kamen vor der Wahl leichte Zweifel am
Gesundheitszustand des Kandidaten auf. Auf die Vorlage eines
ärztlichen Attestes wurde dann doch verzichtet, da Bernd
wahrscheinlich im Amt aufblühen werde... In seiner Antrittsrede
beglückwünschte Bernd Rügner die SOMA zu ihrer sehr guten
Entscheidung und bedankte sich bei seinem Vorgänger für die
„hervorragende geleistete Arbeit...“.
Die Sitzung drohte plötzlich zu entgleisen als Dieter Onderka
einen Antrag zur Einführung des Amtes eines „Vizepräsidenten“
stellte und sich sogleich als Kandidat in den Vordergrund
spielte. Neupräsident Rügner hatte aber die Situation bald
wieder unter Kontrolle und dem Antrag wurde stattgegeben. Da
ohne Gegenkandidat – Günter Hessler und Jochem Neubert waren
nicht bereit diese Schlüsselposition zu besetzen - wurde Dieter
zum ersten Vizepräsident der SOMA gewählt.
Bei der Wahl des Kassierers verzichtete der vorgeschlagene
Helmut Pohl (er
möchte unter diesem Präsidenten kein Amt
wahrnehmen) und Rainer Arnold wurde für ein weiteres Jahr
gewählt. Stimmen die von einer Ämterhäufung sprachen wurde
entgegnet, dass er als Junggeselle (Steuerklasse 1) und Halter
zweier Autos (Versicherung Gothaer) auf den Job angewiesen sei.
So verlief auch das Kassieren der JHV-Umlage reibungslos und die
Kasse konnte wieder aufgestockt werden.
Neue Kassenprüfer wurden Dmitri Mironov und Reinhardt
Triebel. Bestätigt in ihren Ämtern wurden die Manager
Thomas Elsässer und Manfred Kienberger.
Weiterhin wurden 3 Spielführer gewählt: 1. Vidas Masiulis,
2. Andreas Hofmann und 3. Jochem Neubert.
Festzuhalten bleibt, das Klicker auf eigene Kosten umgehend eine
Kapitänsbinde besorgen möchte.
Den
Vergnügungsausschuss bilden Dieter „Vize“ Onderka, Rosario
Motta, Michael Sterlepper und Heinz Hoos.
Nachdem Ende des offiziellen Teiles der Sitzung wurde mit
Schrecken festgestellt, dass die Biervorräte restlos
aufgebraucht waren. Der für den absoluten Notfall vorgesehene
Kasten im Kühlschrank des Gastgebers konnte den enormen Bedarf
nur kurzzeitig decken, so dass umgehend für Nachschub gesorgt
werden mußte. Die Riesenportion Hackepeter, die nach den
kräftezehrenden Wahlen aufgefahren wurde musste ja mit
entsprechenden Mengen an Bier heruntergespült (und die
Zahnzwischenräume wieder freigespült) werden. Auch verlangte der
Zwieback, der mittlerweile als Brotersatz gereicht wurde, nach
ausreichend Flüssigkeit.
Schließlich wurde pünktlich um 0:00 Uhr der Countdown zum
Geburtstag unseres Karl-Heinz „Spagetti“ Ziehm
eingeläutet der sich unserer aller Glückwünsche erfreuen durfte.
Als sich die letzten Gäste gegen 3:00 Uhr (nach der 8ten Scheibe
Zwieback mit Hackepeter) auf den Heimweg machten, ging ein
gelungener Abend zu Ende. Nicht so für unsere Gastgeber, die
noch bis 4:00 Uhr mit der Zusammenstellung einer Einkaufsliste
beschäftigt waren, um am Samstag die Vorräte wieder auffüllen zu
können.
Rainer Arnold – BSC 1899
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