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Olé – Auf geht’s zum Spanier

Jahreshauptversammlung 2009 der SOMA Mannschaft
am 27.03.2009
bei Sportkamerad Sergio & seiner bezaubernden Frau Heike
 


Lang erseht traf sich die SOMA auf Einladung ihres Tanzlehrers – äh – Präsidenten Thomas E. am 27.03.2009 bei unserem Spanier Sergio auf seiner Hazienda in Las Muehlheimas. Zum Einstand in die SOMA hat Sergio sein Anwesen großzügigerweise zur Verfügung gestellt und knüpfte so an die legendären Keller-Jahreshauptversammlungen an. Wir versprachen auch, alles so zu hinterlassen wie wir es vorfinden.
Vorm Sturm auf´s Buffet begrüßte Elli alle Anwesenden und dankte Fam. Gregorio für die großzügige Überlassung der Räumlichkeiten. Sogar eine zusätzliche Couch wurde bei den Nachbarn organisiert um den Ansturm der SOMA in Aussicht auf eine warme Mahlzeit und Freibier standzuhalten.
Begrüßt wurden insbesondere auch drei neue Mitglieder (Martin L., der berüchtigte Kinderdoc Jürgen Nöller und Jockel). Sie hätten zwar alle noch kein Wahlrecht, aber sie könnten es sich durchaus im Laufe des Abends erkaufen...

Weiterhin wurde der älteste jemals aktive Somaspieler Kalli zu seinem 79zigsten hochleben lassen.Ihm war die Getränkespende in Form eines 30 l Fasses Bier zu verdanken, die später noch Erwähnung finden sollte. Nach der Überreichung von diversen Präsenten, unter anderem einer Flasche Eierlikör des Geburtsjahrgangs von Kalli, konnte Elli auf den 60. Geburtstag von Heinz H. (Opa 2009) überleiten, der sich nicht lumpen ließ und die Kosten des Buffets übernahm. Traditionell nahm unser Nachtischbeauftragte Rossi sein Amt sehr ernst und steuerte Hüftgold Deluxe bei.
Mit einem ärztlichen Attest entschuldigt fehlte Markus S. der im Westerwald mit Dünnpfiff im Bett lag. Er könne heute wirklich nicht kommen, jedenfalls nicht so oft!

Nach dem Begrüßungsgeplänkel machte sich die SOMA in gewohnt gründlicher Weise über die heißen und kalten Platten her und schaffte sich so eine gute Grundlage für die in flüssiger Form dargebotenen Köstlichkeiten.  So schänkte danach Vizepräsident Dieter O.  - kurz VIZE genannt – die erste Runde Schnaps  ein und erhob sein Glas – völlig uneigennützig - auf das Präsidium der SOMA. Ein Schelm wer hier etwa schon abgekartete Kandidierungen witterte, dachte sich Helmut…
Nach dem Essen eröffnete Elli dann den offiziellen Teil des Abends und schlüpfte für den Jahresrückblick, zu unserem Erstauen, in ein schickes Sakko. Viele wähnten sich schon kurz vor der Einladung zu Ellis Polterabend, wurden aber diesbezüglich enttäuscht. Vielmehr ist dies das neue BSC-SOMA-AUSGEH-SAKKO, welches käuflich erworben werden kann. In Anbetracht des immer weiter steigenden Durchschnittsalters der SOMA („…einen schwarzen Anzug kann man immer mal gebrauchen…“) entschieden sich auch viele für den kompletten Anzug, der nach Abzug von 25 % wirklich ein Schnäppchen darstellt.
Als Topevents in einem überdurchschnittlich erfolgreichen Jahr 2008 stellte Elli den Wanderbusausflug in den Westerwald und die alljährliche Skifreizeit in Serfaus heraus. Ersteres wurde vom Vergnügungsausschuss vorbildlich organisiert. Die Busfahrt führte uns in die Wahlheimat von Markus S. in der wir nach einer ordentlichen Vesper und diversen Schnäpsen (hmmm, die Honigbiene ist sooo lecker) und somit einer strammen Wanderung in einer Brauerei zur Besichtigung einliefen. Mit hübschen Kutten versehen schritten wir durch die Gewölbe. Mit Brauereien ist es halt so wie mit Kirchen in Rom: hat man eine gesehen, hat man alle gesehen! Einige konnten es halt gar nicht erwarten, endlich auch die Produkte dieser Manufaktur zu verköstigen. Mit Hausmannskost gestärkt durchkämmten wir noch den Markt in Hachenburg, bevor wir uns auf den beschwerlichen Marsch (Dieter und die Furche im Acker) zur Klosterschänke im Kloster Marienstatt Zwecks weiterer Stärkung auf uns nahmen. Mit der Einnahme diverser klösterlicher Produkte fand ein gelungener Ausflug seinen gebührlichen Ausklang.

Weiter ging es mit dem Bericht der sportlichen Leitung. Zur Berichterstattung zog Elli das Sakko wieder aus, es sei nur für den Präsidenten vorbehaltenen. Das Management hat für 2008 immerhin 30 Spiele vereinbart, von denen aber leider nur 18 stattfinden konnten. Gründe hierfür waren 10x Absagen des Gegners, 1x unser Ausflug und 1x hatten wir zu wenige Spieler. Vidas brachte es auf die meisten Einsätze (18), Dicht gefolgt von Klicker (17), Vero (16), Dimi und Rossi mit je 14 Spielen. Torschützenkönig wurde Klicker mit 20 Treffern in 17 Spielen und gefühlten 60 vergebenen 200 %igen Torchancen. In der Rangliste folgten Elli mit 14 und Marco 11 Toren. Mit 13 Siegen, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen können wir mit Recht auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Unter TOP 4 berichtete Kassierer Andreas H. über die Finanzkrise äh finanzielle Situation der SOMA 2008. Mit Unterstützung eines Kassengestells versuchte uns Klicker von der Notwendigkeit der getätigten Ausgaben zu überzeugen. Mit 6 „runden“ Geburtstagen, div. Ausflügen und hätte er halt tief in die Kasse greifen müssen, insbesondere nach Spielen wo Dieter dabei war… Da die Kassenprüfer Mac und Toto beide nicht anwesend waren wurde die Entlastung von Vize Dieter beantragt, der rein zufällig bei der Kassenprüfung dabei war und bescheinigte, dass es der „Klicker ganz gut gemacht hat“.

Nach der einstimmigen Entlastung des Kassierers war in Alterspräsident Hans B. auch schnell ein Wahlleiter gefunden, der zuerst einen Toast und gute Besserung unserem Peter S. aussprach, der sich derzeit noch in Reha befindet. Weiter ist ihm aufgefallen, dass sich, entgegen den Vorjahren Dieter O. noch nicht den Wahlkampf eröffnet hat. Dies sollte allerdings nicht lange auf sich warten lassen… Bevor Hans zu den fälligen Neuwahlen schritt, stellte er zunächst den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes, der sogleich nicht angenommen wurde. Zur besseren Bewertung sollte die Entlastung einzeln erfolgen. Als erster konnte Elli mit einer Enthaltung aufatmen. Die Entlastung von Dieter wurde mit den Gegenstimmen von Vero, Bernd und Sergio protokolliert. Diesbezüglich brüskiert erwachte endlich Dieter O. und bestand vehement auf Einstimmigkeit seiner Entlastung. Nach einer Runde Schnaps für die Abweichler und der Wiederholungsabstimmung konnte dies auch zu Protokoll genommen werden. Nach dieser ersten Aufregung konnte die Sportliche Leitung einstimmig und der Kassierer mit 5 Enthaltungen entlastet werden.

Bevor die Neuwahlen auf die Tagesordnung kommen konnten, konstatierte man, dass der Vergnügungsausschuss nicht entlastet und die hervorragend organisierte Fahrradtour noch nicht erwähnt und gebührend gehuldigt wurden. Trotz eines Dopingfalls – oder vielleicht grade deswegen – blieb die Tour allen in sehr guter Erinnerung.
Der Versäumnisse nicht genug wurde weiterhin festgestellt, dass auch der Litauenausflug bisher unterschlagen wurde. Immerhin wagten sich 12 Tapfere in das Geburtsland unseres litauischen Nationalspielers Vidas. Es folgte die spezielle Lobhudelei für seine vorbildliche Organisation, die uns eine Reise und viele Einblicke in sein Heimatland. Dank unserem Fotobandexperten Bernd R., seiner tagelangen und entbehrungsreichen Feinarbeit am Computer können wir jederzeit in einem schönen Fotoband der Reise blättern. Nachdem dann auch der Vergnügungsausschuss entlastet war – wer entlastet eigentlich die Entlastenden? – bat Hans die Versammlung um Vorschläge für das wichtigste Amt unter Offenbacher Himmel, für den Präsidenten der SOMA.

Insgesamt 5 Personen wurden hierfür auserwählt und vorgeschlagen: Holger von Vero, Thomas E. von Kalli, Helmut von Günter, Bernd von Klicker und Jochem von Holger.
Ausgerechnet zu diesem wichtigen Zeitpunkt kam aus der Küche die ernüchternde Meldung: „Das Fass ist leer!“. Nun drohte die bisher gute Stimmung zu kippen. Ich hab ja gleich gesagt, dass das nicht langt, 30 l Fass für die SOMA???? Eilig wurde gekühlter Hopfenblütentee in Flaschen aufgefahren und die Sitzung konnte weitergehen.

Überraschenderweise erfolgten Rückzieher von Holger, Bernd und Klicker. Nachdem er seinem Vorschlager Dr. Günter Kühn die Treue bis zum Gebiss gelobt und die ¼ jährliche Überlassung seiner goldenen Versichertenkarte zugesichert hatte schloss sich auch Helmut an. Außerdem sei Elli sein Freund und somit zieht er die Kandidatur zurück.

Mit dem Wahlaufruf „Wer will, dass es der Elli macht“ wurde dieser für eine weitere Amtszeit im Amt bestätigt, das er unter großem Beifall auch annahm.

Thomas E. nahm die Wahl an und bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Als erste Amtshandlung rief er zur Wahl des Vizepräsidenten auf. Nach den Absagen von Holger und Jochem blieben - sehr zu Dieters Überraschung - zwei ernstzunehmende Kandidaten übrig: der Dieter selbst und der von sich selbst vorgeschlagene Helmut.

Helmut
begann als Herausforderer seine Wahlkampfrede, in der er mit viel Herzblut und Enthusiasmus seine Laufbahn beim BSC schilderte. Er sieht nunmehr die Möglichkeit den neuen Vorstand nachhaltig zu unterstützen. Er warf seine 35 Jahre BSC Erfahrung und seine gute Beziehung zu Elli in die Wagschale um die Vorstandsarbeit im kommenden Jahr noch aktiver zu gestalten, als dass bisher schon der Fall gewesen sei.

Nun war es an Dieter zu zeigen, ob er mit dem enormen Druck umgehen kann und er begann gekonnt sein Programm vorzustellen: Er füllt ja schon das Amt zu 100 % aus, da hätte kein anderer Platz. Helmut hätte zwar gut dahergeredet, aber Vize kann nur der werden, der am meisten Durst hat und das sei nun mal er! Immerhin hat er das Amt eingeführt um den Präsidenten (damals Bernd) zu unterstützen.

Von so viel Arbeit zu Beginn überrascht versuchte Elli die Versammlung auf die Wahl von Dieter als Vize und von Helmut als 3. Präsidenten einzuschwören, so wie es auch beim Hauptverein Sitte ist. Die Abstimmung brachte eine Mehrheit für diesen Vorschlag. Aber bevor das Ergebnis notiert werden konnte, trat Dieter mit den Worten „es kann nur einen VIZE geben!“ von seinem Amt zurück und nahm die Wahl nicht an. Er sei mit 62 schließlich der Ältere, Helmut sei zwar ein Super Typ, der mehrmals von ihm den Job als Kassierer geerbt hatte, dies trifft aber nicht für den Vize zu. Ellis Deeskalationstaktik ging also daneben. Jetzt musste eine Versammlung entscheiden. 11 gegen 12 bzw. 11 gegen 13 lautete das Votum zur Kampfabstimmung.
Taktisch geschickt wurde hier eine Pause eingeschoben, in der sich Dieter mit voller Schnapsflasche zum Stimmenfang aufmachte. Die folgende Kampfabstimmung entschied Dieter dann mit 15 zu 3 Stimmen bei 5 Enthaltungen für sich. In seiner Antrittsrede war er voll und voller Lob und Enthusiasmus für die SOMA, die eigentliche Rede hat er vor lauter Wahlkampf vergessen. Er verfügt in seinem Testament, dass das Amt dann automatisch auf Helmut übertragen wird. Mit den Worten: „Ich bin so stolz – auf mich…!“ nahm Dieter die Wahl zum VIZE an.

Im nächsten TOP stand die Wahl der Sportlichen Leitung an. Vorgeschlagen wurden Sergio, Klicker, Jochem, Manner, Andreas und Rainer. Helmut betonte in einer Zwischenrede die Bedeutung des Amtes, ist es doch die Stelle, die die SOMA nach außen hin vertritt, dass Aushängeschild der BSC SOMA sozusagen. Nach dem Aussprechen von Lob, Dank und Anerkennung für Elli und Klicker wurde das Wahlverfahren fortgesetzt. Schließlich blieben nach 4 Absagen Sergio und Klicker übrig, die sogleich und einstimmig gewählt wurden.

Für das Amt des Kassierers wurden, abzüglich der Absagen von Helmut und Manner, 2 aussichtsreiche Kandidaten vorgeschlagen, die auch bereit wären dieses begehrte Amt anzunehmen. Aus der folgenden Kampfabstimmung ging Ralf G. mit 15 Stimmen als Sieger gegen Klicker mit 10 Stimmen hervor.
Über ein neues Amt konnten sich bei der Wahl zum Kassenprüfer Andreas E. und Sandi  freuen. Zum Schriftführer wurde Rainer mehr bestimmt als gewählt (es muss halt einer machen, der Lesen und Schreiben kann und das auch noch nach 12 Pils).
Die Wahl des Spielführers verlief reibungslos und so können sich in der Reihenfolge Vidas, Rossi, Klicker und Vero beim Tragen der Binde abwechseln.
Der jedes Jahr wichtiger werdende Vergnügungsausschuss wurde mit Jochem, Bernd und Helmut hervorragend besetzt.  

Im Anschluss wurden die Bestellungen für die Sakkos notiert und der neue Kassierer Ralf konnte mit dem Eintreiben des Jahresbeitrages von 35 € und der Umlage in Höhe von 30 € wieder frisches Geld in die Kasse spülen (so oder so ähnlich muss sich doch auch ein Börsengang anfühlen) – die BSC 1899 SOMA AG…..
Nachdem wir die mitgebrachten Euros gut angelegt hatten, alles was gesagt werden musste gesagt war, die Flaschen leer und wir voll waren traten wir selig den Heimweg an und ließen Sergio in dem angerichteten Chaos zurück…
So durften wir unter der Mitwirkung aller eine wirklich tolle Jahreshauptversammlung erleben, die uns in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

Rainer Arnold – BSC 1899


 

 

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