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Seit dem Ende des 1.
Weltkrieges sind erst 8 Jahre vergangen, auf der jungen Weimarer Republik
lasten hohe finanzielle und materielle Reparationsforderungen, Teile des
Landes sind immer noch von den Siegermächten besetzt. Die wirtschaftliche und
politische Lage sind äußerst instabil bei unübersehbaren gesellschaftlichen
Veränderungen. Die oft zitierten „goldenen Zwanziger“ sind gar nicht überall
so glänzend!
Im Jahre 1926
Der Friedens-Nobelpreis wird an den französischen Politiker Aristid Briand und
an den Reichsaußenminister Gustav Stresemann verliehen.
Im Jahre 1927
Charles Lindbergh überfliegt in einer französischen Maschine den Atlantik von
West nach Ost. Die Zeit der Atlantik- und Überseeflüge beginnt.
Die ersten Radiosendungen für die Allgemeinheit werden ausgestrahlt und der
Tonfilm beginnt seinen Siegeszug; hier nehmen die Massenmedien ihren Anfang.
Mit dem „Gesetz über die Arbeitslosenversicherung und Arbeitsvermittlung“, mit
der Schaffung der „Bundesanstalt für Arbeit“ wird erstmals das Existenzminimum
jedes Arbeitslosen und seiner Familie gesichert.
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Im Jahre 1928
Alexander Fleming entdeckt das Heilmittel Penicilin.
Bei den Reichstagswahlen im Mai 1928 erreichen die „Linken (SPD und
Kommunisten) 42% aller Stimmen.
Am 27.8.1928 wird der „Briand-Kellogg-Pakt“ zur Ächtung des Krieges
geschlossen und von 63 Staaten unterschrieben – was ist daraus geworden?
Erstmals nach dem Kriege darf Deutschland in Amsterdam wieder an einer
Olympiade teilnehmen.
Im Jahre 1929
Das gesamte Rheinland ist immer noch besetzt, die Räumung wird beschlossen,
dauert aber noch bis 1930 an.
Im „Young-Plan“ werden die noch von Deutschland zu zahlenden Reparationskosten
neu festgelegt; bis 1988 (!) sind insgesamt über 30 Milliarden Goldmark in
jährlichen Raten zu zahlen.
Thomas Mann erhält den Literatur-Nobelpreis.
Mit dem „schwarzen Freitag“ an der Börse in New York am 25.10.1929 beginnt die
Weltwirtschaftskrise, die auch die deutschen Banken und die anhängende
Wirtschaft erfaßt.
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