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Während des Krieges mußte
der Sportbetrieb nach und nach eingestellt werden, denn die Männer standen an
der Front und die Platzanlage konnte nicht mehr gepflegt werden. In der Not
der Zeit wurde sie teilweise zum Anbau von Kartoffeln und Gemüse genutzt.
Die Situation in den ersten Monaten nach dem totalen Zusammenbruch ist den
Mitgliedern, die sie selber miterlebt haben, noch in guter Erinnerung. Erst
langsam erwuchs aus den Ruinen neue Hoffnung, ehe sich daraus auch aufbauende
Aktivitäten entwickelten. Alte Sportkameraden und Freunde trafen sich und aus
dem Kreis um Willy Rudolph erwuchs der Gedanke und Wunsch, den BSC 99 wieder
neu aufzubauen.
In der Offenbach-Post vom 24.4.1948 findet sich folgender Artikel:
Zu der so angekündigten außerordentlichen Mitgliederversammlung in der
Gaststätte Bartmann (Ecke Feldstraße / Wilhelmstraße) kommen nach der
Teilnehmerliste 90 Mitglieder.
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Aus dem nachfolgenden
Protokoll ergibt sich:
Als 1. Vorsitzender wird Heinrich Hense einstimmig gewählt und die vor 1933
gültige Vereinssatzung wieder beschlossen.
Das Protokoll, die Anwesenheitsliste und die beschlossene Satzung werden dem
Amtsgericht Offenbach vorgelegt.
Am 7.12.1948 wird der Ball-Spiel-Club von 1899 Offenbach unter der Nr. VR 176
in das Vereinsregister eingetragen. Danach kann am 1.2.1949 der Pachtvertrag
mit der Stadt Offenbach abgeschlossen werden.
Damit ist der Ball-Spiel-Club von 1899 Offenbach wieder erstanden und verfügt
über seine frühere Anlage.
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