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100 Jahre BSC 1899 _____________

 



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Ein Verein geht seinen Weg ______________

 

Heinrich Hense  -  Kurt Stein  -  Jochen Wärner

Ehrenvorsitzender Heinrich Hense

 

geb. 29.6.1901    gest. 18.5.1972

Kurz nach dem 1. Weltkrieg trat Heinrich Hense dem BSC 99 bei. Er war, der damaligen Zeit entsprechend, nicht auf eine Sportart allein festgelegt. Sein Schwerpunkt lag jedoch in der Leichtathletik und im Rugby.

Nach dem 2. Weltkrieg fanden sich alte Sportkameraden und Mitglieder des BSC 99 wieder zusammen – dabei auch Heinrich Hense. In der Mitgliederversammlung am 24.4.1948 wird er einstimmig zum 1. Vorsitzenden des wiedererstandenen BSC gewählt.

Heinrich Hense führt dieses Amt mit vorbildlichem Einsatz in schwerer Zeit und unter schwierigen Verhältnissen. Die zerstörte Platzanlage muß mit den geringsten Mitteln an Geld und Material wieder hergerichtet und es müssen die entsprechenden Verhandlungen mit den Behörden geführt werden. Das sind Umstände, die nur den älteren Mitgliedern in der Erinnerung und vorstellbar sind. Es wird daher von dem ersten Vorsitzenden und seinen Mitarbeitern im Vorstand, den Abteilungen und Ausschüssen viel Idealismus verlangt worden sein. Aber Heinrich Hense war mit Begeisterungsfähigkeit ausgestattet und in der Lage, sie weiter zu vermitteln und zu übertragen. So legte er in seinen 4 Amtsjahren von 1948 bis 1952 den Grundstock für den Neubeginn unter dem Motto: „Aus Trümmern zu neuer Größe“.

 

 


 

In der Jahreshauptversammlung am 26.4.1952 konnte Heinrich Hense aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen für das Führungsamt nicht mehr kandidieren. In dieser Versammlung wurde er für seine besonderen Verdienste um den Wiederaufbau des BSC 99 auf Antrag aus den Reihen alter Sportkameraden einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Heinrich Hense blieb seinem  Verein mit Rat und Tat bis zu seinem Tod am 18.5. 1972 verbunden.