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Was kann
man tun, um den Körper auf die Belastung vorzubereiten?
Bevor man richtig loslegt, sollte man den Körper erst
aufwärmen, lockern und dann die Muskelpartien, die besonders
beansprucht werden, dehnen.
Wie lange dauert diese Vorbereitungsphase?
Der gesamte Organismus braucht mindestens fünf Minuten, um
sich von Ruhe auf die Belastungs-situation umzustellen. Weitere
fünf bis zehn Minuten dienen der gezielten Vorbereitung des
Bewegungs-apparates.
Was passiert im Körper?
Das Herz-Kreislauf-System passt sich an die Belastung an,
indem das Blut umverteilt wird: weg von den Verdauungsorganen
hin zur arbeitenden Muskulatur. Die Durchblutung der
Arbeitsmuskulatur wird verstärkt, der Stoffwechsel allmählich
hochgefahren, die Muskeln erwärmen sich.
Was bedeutet das für die Belastbarkeit?
Die Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems und des
Bewegungsapparates verbessert sich. Das heißt: Bei gegebener
Belastung reagiert das Herz-Kreislauf-System moderater und der
Bewegungsapparat ist weniger anfällig für Störungen und
Verletzungen.
Wie sieht die Vorbereitung konkret aus?
Man kann sich zum Beispiel mit leichtem Joggen warm laufen,
zur Not auch auf der Stelle traben, eine Runde Rad fahren oder
ähnliches, um langsam auf Touren zu kommen. Durch lockeres
Schwingen, Pendeln und Schütteln gilt es dann, die Muskulatur zu
lockern. Mit Dehnübungen werden schließlich die Muskelstrukturen
langsam auseinandergezogen und geschmeidig gemacht. Auch die so
genannten passiven Strukturen wie Bänder oder Gelenkkapseln
werden dabei bearbeitet und auf die Belastung vorbereitet.
Und nach dem Training?
Durch den Sport, vor allem durch eintönige Bewegungen, wird
der Muskel-Tonus erhöht. Diese Spannung sollte reduziert werden,
weil dadurch die Erholung des Muskels schneller ablaufen kann.
Das geht am besten mit Dehnübungen, zum Beispiel mit moderatem
Stretching. Dabei ist auch leichtes federndes Dehnen erlaubt.
Ruckartige Bewegungen sind hingegen absolut out. |