HOME
   

BSC-Spiele      BSC-Hymne      Shop      Links      Sport&Fitness

Verein

 


 
 


Sportverletzungen
Was tun bei Prellungen, Krämpfen, Muskelkater?

 



Bewegungsabläufe kommen auf die immer gleiche Weise zustande. In jedem Muskel liegen Millionen länglicher Zellen nebeneinander, die Filamente. Sie sind zu Fasern gebündelt und bilden die "Krafteinheiten" des Körpers. Dehnen sich diese Fasern, gleiten sie auseinander: Der Muskel entspannt sich. Schieben sich die Fasern ineinander, baut der Muskel Kraft auf.

Verletzt oder verätzt?
Mutet man den Muskeln zu viel oder das Falsche zu, kann Muskelkater entstehen, der sich oftmals in starken Schmerzen äußert. Was genau dabei im Körper passiert, dazu diskutieren die Mediziner vor allem zwei Theorien:

Mini-Verletzungen auf Faserebene: Einzelne, winzige Muskelstränge halten nicht Stand und reißen.
Mini-Verätzungen: Durch oft ungewohnte Anstrengung wird zu viel Milchsäure (Laktat) gebildet. Sie übersäuert beziehungsweise verätzt den Muskel regelrecht.


Aufwärmen und Dehnen

Wer ein paar Tipps beachtet, kann mehr als 50 Prozent der üblichen Sportverletzungen und auch den sprichwörtlichen Kater in den Muskeln verhindern:

Muskeln schützen: Vor dem Sport wenigstens fünf bis zehn Minuten langsam aufwärmen.
Gelenke und Bänder schützen: Dehnübungen gehören zu jeder Aufwärmphase unbedingt dazu.

Wen es mit Muskelkater doch erwischt hat, der sollte nur ganz leicht sportlich weitermachen, wenn keine starken Schmerzen auftreten. Die Devise lautet auch hier: Weniger ist mehr. Zusätzlich helfen warme Bäder, um die verkaterten Muskeln zu beruhigen.


Physikalische Therapie bei Muskelfaserriss
Wenn die Schmerzen sehr stark sind und länger als drei bis vier Tage andauern, sollte man zum Arzt gehen, auch, wenn es sich wie Muskelkater anfühlt. Spürt man schon während des Sports abrupte oder starke Schmerzen in den Muskeln, kann es ein Faserriss oder sogar Schlimmeres sein. Dann ist ein sofortiger Arztbesuch angesagt. Die Basis für die Behandlung bei Muskelfaserrissen und ähnlichen Verletzungen ist die physikalische Therapie. Mehr ist meistens weder sinnvoll noch nötig.


Bänder und Sehnen schützen
Eine gute Vorbereitung mit Dehn- und Aufwärm-übungen beugt auch Verletzungen der Bänder und Sehnen vor. Die Bänder stabilisieren die Gelenke und sorgen für ihre Beweglichkeit. Werden sie überdehnt, können sie reißen. Dann ist auch oft die schützende Gelenkkapsel betroffen. Doch nicht nur die Bänder in den Gelenken sind gefährdet, auch die Sehnen laufen ständig Gefahr, überbeansprucht zu werden.
Die Sehnen verbinden die Muskeln mit den Knochen. Sie übertragen die Kraft. Langwierige Entzündungen durch Fehlbelastung und Überbeanspruchung sind die häufigsten Probleme, die auftreten können, Abrisse sind eher selten.


Pausieren, kühlen, hochlagern
Hat man sich verletzt, geht man am besten nach dem P.E.C.H.-Prinzip vor:

"P" steht für Pause. Das heißt: nicht Zähne zusammenbeißen und weitermachen, sondern sofort pausieren.
"E" steht für Eis. Das heißt: die betroffene Stelle kühlen, egal womit. Allerdings: nicht zu lange kühlen und Eisspray sparsam verwenden, sonst drohen Erfrierungen.
"C" steht für Compression. Das heißt: eine elastische Binde anlegen, um große Blutergüsse zu verhindern. Aber Vorsicht: verbinden, nicht abbinden.
"H" für hochlagern. Dadurch wird der Blutrückfluss verstärkt und Blutansammlungen im Gewebe verhindert.


Operation meist überflüssig

Bei allen abrupten oder länger anhaltenden Schmerzen in Gelenken oder Sehnen heißt es allerdings: zur Sicherheit zum Arzt. Zunächst gilt es zu klären, was hinter den Beschwerden steckt: nur eine Kapsel- bzw. Sehnenreizung oder ein wirklich ernst zu nehmendes Problem. Doch auch ernsthafte Sportverletzungen, wie zum Beispiel Kapsel- oder Bandverletzungen am oberen Sprunggelenk, werden heute in den meisten Fällen nicht mehr operiert.

Eine spezielle Schiene stabilisiert das Gelenk. Die Bänder wachsen von selbst zusammen und können danach wieder belastet werden.

Historie

 

Abteilungen

 

Termine

 

Service

 

Gästebuch

 

Anfahrt

 

Impressum

 

Kontakt

 
 

  Sitemap